1.Fc Köln 4:1 Sv Darmstadt 98

27.04.2016

Am 31. Spieltag waren die Lilien aus Südhessen zu Gast. Ein Verein, der ehrlicher geführt kaum sein kann. Klar ist in Darmstadt vielleicht alles noch etwas, nennen wir es mal, altmodisch, aber gerade diese Umstände machen den Verein in gewisser Sicht sympathisch. Es zeigt, dass man auch mit traditionell üblichen Mitteln den Weg in die Bundesliga finden kann und nicht immer das Geld die entscheidende Rolle einnehmen muss.
Der Fc startete stürmisch ins Spiel, ach was, das ganze Spiel stürmte der Fc. Es ergab sich eine Überlegenheit, die wir in Müngersdorf schon einige Zeit nicht mehr erlebt hatten. Nach vier Minuten war es Modeste, der uns in Führung brachte, wie gesagt ein Beginn nach Maß. Weitere hochkarätige Chancen wurden anschließend liegen gelassen, ehe es plötzlich völlig unerklärlich 1:1 stand. Der Fc reagierte prompt und ließ sich keines Falls zurückwerfen und ging erneut durch Modeste in Führung. Bis zur Halbzeit fielen dann keine Tore mehr. Die Stimmung am heutigen Tag war, wahrscheinlich auch auf Grund des Spielverlaufs gut. Nach richtig starkem Beginn gab es lediglich nach dem Ausgleich der Darmstädter einen Dämpfer, in dieser Saison leider kein Einzelfall. Bis zur Halbzeit konnte man dann jedoch im Ganzen doch zufrieden sein.
Zum Intro der zweiten Hälfte gab es eine Aktion der Südkurve 1.Fc Köln zur Thematik „Anstoßzeiten“ mit Fokus auf die Einführung des Montagsspiels. Dazu gab es zwei Spruchbänder.

„An den Spielplan werden wir nicht rangehen. Mehr Anstoßzeiten sind dem Fan nicht zu zumuten. (DFL Geschäftsführer Christian Seifert 8.4.2011)“

„Nein zu Montagsspielen !!!“

Wir verweisen bezüglich der Erklärung und der Stellungsnahme auf die Südkurvenseite, wo umfangreich auf diese problematische Thematik eingegangen wird.



http://suedkurve.koeln/frueher-wie-heute-pro-1530/



Die zweite Hälfte knüpfte sowohl stimmungstechnisch, als auch auf dem Platz an die erste Hälfte an. Der Fc spielte auf das dritte Tor und wurde direkt zu Beginn der zweiten Hälfte mit einem Traumtor durch Risse belohnt. Das Spiel verlief von da an, abgesehen von wenigen Darmstädter Chancen, in unsere Richtung. Der Fc ließ auch nach dem 3:1 nicht locker und erzielte sogar noch das 4:1. Spätestens ab dem vierten Fc-Tor herrschte im Stadion Feierstimmung und das Spiel fand unter Kölschen Klassikern sein Ende. Im Gästeblock unter den rund 6000 Gegner war durchgehend Bewegung zu verzeichnen, akustisch schwappte jedoch nicht viel über.

So gewinnen wir schlussendlich hochverdient das Spiel mit 4:1 und werden auch nächstes Jahr sicher erstklassig sein. Freitag in Augsburg nicht locker lassen und alles für die drei Punkte geben !!!







Mainz 05 2:3 1.Fc Köln

20.04.2016

Am 30. Spieltag stand das Auswärtsspiel in Mainz an. Es ging in aller Frühe los per Autos nach Bingen, von wo aus wir mit einem angemieteten Bötchen weiter Richtung Mainz schipperten. Nach echt freudigen 2 Stunden auf dem Rhein ging es weiter in die Mainzer Innenstadt in eine Kneipe. Von dort aus machten wir uns dann zeitlich auf in Richtung Stadion, wo alles in Seelenruhe beflaggt werden konnte.
Zum Intro gab es die Mottoschals zu sehen. Vorne am Zaun wurde das ganze durch ein überdimensional großes Exemplar abgerundet. Das ganze gab wie wir finden ein sehr geschlossenes Bild ab.
Die Geschlossenheit hat unserer Mannschaft im Prinzip während der gesamten ersten Hälfte gefehlt. Ein erschreckend schwaches und harmloses Auftreten unserer Elf. Nach knapp 5 Minuten lagen wir schon zurück und das sollte sich so schnell auch erst mal nicht ändern. Nach starkem Intro und guten 5 Minuten war die Stimmung unter den gut 4000 Kölnern zunächst wieder im Keller. Während der gesamten ersten Halbzeit konnten wir zwar phasenweise immer mal wieder überzeugen, so richtig zufriedenstellend war es aber nicht. So ging es vollkommen enttäuscht in die Pause.
Vollen Mutes aus der Halbzeit herausgekommen erlitten wir auch direkt den nächsten Dämpfer. Wie bereits das 0:1 kassierte der Fc auch das 0:2 nach einer Standard. Nicht wenige haben hier wohl schon wieder das Abstiegsgespenst gesehen, doch es kam ganz anders. Der Fc berappelte sich und spielte plötzlich einen richtig guten Fußball. Nach einer Ecke war es Risse, der überragend aus 20m den Anschlusstreffer erzielte. Es ging nochmal ein Ruck durch die Mannschaft und den Gästeblock und endlich riss es auch den letzten Kölschen vom Sitz. Die Mannschaft wurde von dem Moment an angemessen angepeitscht. In der 74. Minute stand es dann auch schon 2:2 und der Gästeblock tobte. Als nicht einmal 10 Minuten später dann plötzlich wir in Führung lagen, stand der Gästeblock komplett Kopf. Die letzten Minuten waren dann ein Gaumenschmauß.
Die Mannschaft hat ein Riesen Herz bewiesen und das Spiel noch gedreht. Damit gewinnen wir nicht nur sensationell das Spiel mit 3:2, sondern machen auch einen großen Schritt Richtung Nichtabstieg.
Stimmungstechnisch war die letzte halbe Stunde erwartungsgemäß richtig stark. Lautstarke zum Sieg schreiende Lieder gepaart mit, besonders in der Endphase, Kölschen Klassikern versüßten das Spielende.
So fuhr man endlich mal wieder mit 3 Punkten in die schöne Domstadt zurück.
Eher unschön war im Nachhinein wieder die „Propaganda“ der Boulevardblätter Kölns und Deutschlands. Völlig überzogene kriegsähnliche Zustände, die wohl wieder nur das Ziel haben, unsere Fc-Familie in Unruhe zu versetzen. Wir wissen nicht woher ihr eure Angaben habt, aber eure Leute müssen bei einem anderen Spiel gewesen sein. Besonders das Zählen scheint man im Boulevardbusiness völlig durcheinander zu bringen, wo es im übertragenen Sinn heißt: „Eine Fackel, zwei Fackeln, 50 mit Pyrotechnik um sich schmeißende Kölner randalierende Gewalttäter“.
Bringt euch ins richtige Bild ihr Missgeburten!!!




1.Fc Köln 0:2 Bayer

12.04.2016

Am 29. Spieltag war es mal wieder Zeit für das rheinische Derby. Leverkusen, für die gesamte Bundesliga wohl ein Gegner á la Wolfsburg oder Hoffenheim, stellt für uns unter moralischen und traditionellen Gesichtspunkten ebenfalls einen untragbaren Gegner dar, aber eben mit Derbycharakter. Ohne die millionenschweren Gelder aus dem Bayerwerk wären die Pillen wohl maximal ein Abstiegskandidat in Liga 2. So steigt Ihnen jedoch die Chemie zu Kopf und richtet einen Imageschaden für den Deutschen Fußball auf internationaler Ebene an. Ist die Leverkusener Szene von sich aus auf Proleten- und Sufftum aus, war das Derbywochenende kein guter Zeitraum, um ein Bier trinken zu kommen. Die feudalen Gaststätten an jeder Eck‘ rund ums Stadion waren wohl alle noch im Osterurlaub Eier suchen. Eure Telefonzellen haben wir übrigens alle angepisst und vollgeschissen.

Das Intro zeichnete sich durch eine zweiteilige Choreo der Wilden Horde aus. Der erste Teil bestand aus dem „Public-Enemy-Logo“ mit der Frage „Der Fussballfan als Staatsfeind?“ und wurde komplett in schwarz gehalten. Im zweiten Teil wurde es dann farbig. Große und kleine rot-weiße Fähnchen wurden von dem Spruch „Ihr mögt uns die Spiele nehmen, aber niemals nehmt ihr uns unseren Stolz, unsere Überzeugung und die Leidenschaft für das, was wir lieben!“ untermauert. Thematisch befasst sich das Ganze mit der überaus hohen Anzahl an Stadtverboten, die mittlerweile nicht nur für jedes Derby, sondern auch für sämtliche anderen angeblichen Risikospiele einfliegen. Prinzipiell die Praxis, Stadtverbote auszusprechen, stellt für uns eine Freiheitsberaubung dar und ist aus menschlicher Sicht wohl mehr als verwerflich. Vergleichbar wäre, wenn man euren Fotzen nicht nur den sonntätigen Kaffee- und Lästertisch verbietet, sondern auch ihre Stopfen abnimmt, sodass sie in der Regel bluten müssen ohne dagegen vorgehen zu können. Da würden die Vertreter der Schmier wohl anfangen, lautstark zu jaulen und sämtliche Menschenrechtler würden ihren Senf abgeben. Der Fußballfan dagegen wird jedoch nicht als Mensch, sondern als randalefanatischer Gewalttäter geboren und wird nur dann geduldet, wenn er von Nutzen ist.

Von Seiten des Gegners gab es „viel“ Rauch um nichts. Es wurden mehrere Vermummungstherapien durchlaufen, ehe man anschließend die zweieinhalb Rauchtöpfe stolz in die Höhe hob. Falls ihr beim nächsten Mal vor Nervosität die Hälfte wieder in den Unterrang fallen lasst, meldet euch bei ichbineinedummepille@bayer.de. Wir haben gehört Nicki Lauda hat noch ein Ohr auf Reserve, dass er bei Verbrennungen gerne zur Verfügung stellt.

Das Spiel begann seitens des Fc echt gut. Die Mannschaft spielte frisch auf und kreierte erneut einige Chancen. Der Unterschied zwischen uns, einer Mannschaft aus dem Tabellenmittelfeld, und dem hochgepushten finanzgespritztem Werksverein mit Vizemeisterambitionen war nicht zu verspüren. Schlussendlich wurden wir so richtig gefährlich aber nicht und die kleineren rausgespielten Möglichkeiten konnten allesamt nicht genutzt werden. Dann kam es mal wieder wie so oft in dieser Saison. Man spielt mindestens auf Augenhöhe mit und kassiert dann durch zwei Unaufmerksamkeiten kurz vor der Halbzeit zwei Tore, besonders in einem Derby natürlich enttäuschend. Vollkommen respektlos gestaltete sich mal wieder der Torjubel der Aspirinlutscher. Diesem hässlichen Schwein muss wohl mal der Wind aus dem Sombrero genommen werden. Für sein schiefes Fressbrett wäre der erste Schritt ein Besuch bei Udo Walz.
Stimmungstechnisch können wir heute mit der ersten Halbzeit durchaus zufrieden sein. Bis zum Rückstand waren die Pillen für uns quasi nicht wahrnehmbar.
Nach der Pause gestaltete sich das Bild so, dass unsere Mannschaft wirklich viel versucht hat, gefightet hat und bis zur letzten Minute nicht aufgegeben hat. Grundsätzlich bewegte sich das Spiel fast nur noch in eine Richtung und zwar auf das Leverkusener Tor. Schlussendlich muss man sich aber wieder eingestehen, dass die Durchschlagskraft nach vorne begrenzt ist und wir am Ende des Tages häufig zu ungefährlich agieren.
Die Stimmung in Halbzeit zwei war dann nur noch phasenweise gut. Einige Ausreißer nach oben, besonders natürlich nach Aktionen unserer Elf, machten immer wieder Mut. Doch dann gab es eben auch die Phasen, in denen es beängstigend leise war und die es eigentlich nicht geben dürfte, schon gar nicht in einem Derby. Klar lagen wir 0:2 zurück und das Spiel schien nur noch schwer zu kippen, aber gerade in diesen Phasen eines Spiels braucht uns unsere Mannschaft. Nach Führung können viele Kurven laut sein, aber gerade das Anpeitschen in schlechten Phasen des Spiels zeichnet eine starke Kurve doch aus.
Auf dem Rasen passierte schlussendlich nichts mehr und so war der Halbzeitstand gleichzeitig auch das Endergebnis. Wir verlieren das Derby mit 0:2.
Für die nächsten Wochen heißt es jetzt verdammt nochmal alles zu geben, sodass wir bloß nicht mehr in den Abstiegsstrudel geraten. Nächste Woche in Mainz wieder alles geben!!!









TSG Hoffenheim 1:1 1.Fc Köln

05.04.2016

Zum 28. Spieltag grüßte mal wieder das Murmeltier aus dem Kraichgau. Der ehemalige Wanderverein Ü50 aus Hoffenheim ist ein extrem kritisch zu nehmender Gegner. Von der Dorfvereinidylle mit Drittligaambitionen ist am Austragungsort der Heimspiele in Sinsheim rein gar nichts mehr zu spüren. Was aber eben auch keinen Falls zu spüren ist, ist Bundesligaatmosphäre. Der große Erfolg in der Bundesliga blieb Gott sei Dank bis jetzt aus und so steckt der künstlich hochgezüchtete Verein mit milliardenschwerem Investor auch dieses Jahr wieder im Abstiegsstrudel. Wenn es nach uns ginge, wäre diesmal das Hoppgeschwader dran. Das mit auf große Welt tun, steht diesem Gummibootverein so oder so nicht. So zieht es sich wie ein roter Faden durch den Verein, dass es trotz Kohle am Ende des Tages doch wieder nur für Paste reicht.
Die Hoffenheimtour wurde im Ganzen als Retro-Tour ausgerufen und so brachten alle Fc-Fans ihre alten ehrwürdigen Schals, Trikots und Fähnchen mit. Das Intro wurde vom großen Traditionsschal begleitet und gab im Gesamten ein stimmiges Bild ab. Der Fc Anhang heute durchaus motiviert wirkend startete ganz gut ins Spiel. Genau wie unsere Jungs auf dem Rasen, die das Spielgeschehen von Anfang an bestimmten. Es wurden obligatorisch wieder einige kleineren Möglichkeiten liegen gelassen, ehe es dann in der 69. Minute endlich für uns klingelte. Stark vorbereitet von Hector war es schlussendlich Zoller, der den Fc in Führung brachte und uns jubeln lies. Nach dem Tor ging erwartungsgemäß nochmal ein Ruck durch den Auswärtsblock und so konnten die teils nicht ganz so starken Phasen stimmungstechnisch wieder ausgeglichen werden. Hoffenheim hatte bis zur Nachspielzeit quasi nicht stattgefunden. Als dann kurz vor dem Abpfiff doch noch der Ausgleich fiel, war die Enttäuschung und die Wut groß. Ein Dreier am heutigen Tage wäre wohl der Klassenerhalt gewesen. So müssen wir uns schlussendlich jedoch mit dem Punkt begnügen und weiter für den Klassenerhalt fighten. Nächste Woche Lev-Derby – COME ON FC !!!








Auswärts Hoffenheim

30.03.2016

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