VORSTAND RAUS!

13.09.2018

Es reicht...

 

Wie allseits bekannt ist, liegen wir seit geraumer Zeit mit der derzeitigen Vereinsführung über Kreuz. Die Gründe dafür sind vielfältig und haben wir in einem ausführlichen Text auch in großen Teilen beleuchtet. Dennoch motivieren uns die jüngsten Ereignisse dazu, nochmal klipp und klar Stellung zu nehmen:

   

Eine Vereinsführung, die eine Katastrophensaison samt anschließendem Abstieg als "Unfall" bezeichnet, die Schuld dafür auf Ex-Trainer und Ex-Geschäftsführer schiebt und bei jeder Gelegenheit auf Schönwetter macht, statt Verantwortung zu übernehmen...

   

Eine Vereinsführung, die den Verein leitet wie die Sonnenkönige, jede Gegenmeinung sowie Kritik akribisch versucht abzuwürgen und Druck auf Andersdenkende ausübt ...

   

Eine Vereinsführung, die unliebsame Anträge auf Mitgliederversammlungen als Majestätsbeleidigung diffamiert, die stets von einer radikalen Minderheit kommen ...

   

Eine Vereinsführung, die dabei auch vor mehr als fragwürdigen Methoden nicht zurückschreckt und es jedes Mal schafft, noch einen drauf zu setzen (siehe aktuell der panische Versuch, schon auf der Einladung zur Mitgliederversammlung die Abstimmung über einen Antrag zu beeinflussen)...

   

Eine Vereinsführung, die Gremien nach Lust und Laune übergeht...

   

Eine Vereinsführung, die trotz begangener Fehler wie ein bockiges Kind auf jede Kontrollfunktion reagiert...

   

Eine Vereinsführung, die zum erneuten Male Geschenke auf der Mitgliederversammlung verteilt, um Einfluss auf die anstehenden Wahlen des Mitgliederrats zu nehmen, dem Gremium, welches den Vorstand kontrolliert und vorschlägt und mit weiteren, ihm hörigen Kandidaten besetzt werden soll...

   

Eine Vereinsführung, die schwer damit beschäftigt zu sein scheint, durch die Gegend zu touren und die Mitgliederschaft zu spalten...

   

Eine Vereinsführung, die es für angemessen hält, die Umbenennung der Südkurve mit einem Sektempfang für einige Auserwählte zu besiegeln...

   

Eine Vereinsführung, für die der 1. FC Köln eine "Marke" und ein "Produkt" ist...

   

Eine Vereinsführung, welche es für richtig hält, 14.000 Euro von zwei Anfang zwanzigjährigen Fans zu fordern, denen vorgeworfen wird, dass sie ein Stück Stoff geklaut haben, obwohl diese noch nicht einmal dafür vor einem ordentlichen Gericht standen, geschweige denn verurteilt sind...

   

Eine Vereinsführung, die der Öffentlichkeit vorlügt, dass man die Ultras zum Dialog bewegen möchte, aber sich erhofft, diese mit als letzten Störfaktor für die eigenen größenwahnsinnigen Pläne beseitigen zu können...

     

...ist in diesem Verein komplett fehl am Platz und wir haben die Schnauze voll von ihr! Sämtliche Verfehlungen, die wir als Ultras begehen könnten, machen diese Punkte nicht unwahr und wir wissen, dass viele FC-Fans diese Kritik mittlerweile teilen bzw. diese Liste noch um einiges erweitern könnten. Daher sehen wir es als wichtigstes Ziel für das Wohl des 1. FC Köln als Verein, dass diese Führung abtritt und den Weg frei macht für Leute, die das anfänglich von Werner Spinner proklamierte Versprechen, den Verein zu vereinen, realisieren können und wollen. Dieses Ziel werden wir von nun an konsequent verfolgen.

 

Ihr werdet von uns hören!

 

VORSTAND RAUS!

 


JETZT ERST RECHT!

21.08.2018

Vor rund zwölf Monaten schlossen sich bundesweit die Fankurven zusammen, um sich der voranschreitenden Zerstörung des Fußballs wie wir ihn kennen entgegen zu stellen. Nachdem medial zahlreiche Versuche all jener, die sich von dieser Kampagne in die Enge getrieben fühlten, misslangen, mussten sich diese Verantwortlichen bei DFB und DFL in den kommenden Monaten an ihren öffentlichen Aussagen messen lassen.

Die anfängliche Euphorie wich in den zwei erfolgten Standpunktgesprächen zwischen Vertretern der Fanszenen Deutschlands mit den Verantwortlichen aus DFB und DFL schnell. Viel mehr verfestigte sich abermals der Eindruck, man wolle diesen Dialog wie in den vergangenen Jahrzehnten nutzen, um mit einem medienwirksamen Gesprächsangebot und netten Worten die Taten um jeden Preis zu vermeiden.

Eine Mitschuld an den Entwicklungen tragen in zahlreichen Fällen auch die Vereinsvertreter. Oftmals offenbarte ein Blick hinter die Kulissen, dass Vertreter der Vereine im Innenverhältnis gegenüber den eigenen Fanvertretern Verständnis und Zusagen geben, um innerhalb der Liga-/Verbandsversammlungen dann genau gegenteilig zu agieren. Auch fehlt es hier ganz klar an einer lösungsorientierten Vernetzung und Eigeninitiative. Insbesondere in der Causa um die 50+1-Regel zeigte der Vorstoß des Vertreters vom FC St. Pauli eindrucksvoll, dass es unter den Vereinsvertretern deutlich Spielraum für mehr Eigeninitiative gibt, der noch ungenutzt ist. Die Vereinsvertreter sind mit Nichten die Abnicker von kommerziellen Plänen der Deutschen Fussball Liga, die allein aus Selbsterhaltungszwecken die Vermarktung der Ware Fussball vorantreiben muss. Die Vereinsvertreter sind die, die Werte und Wünsche der Basis aus Mitgliedern und Fans ihrer Vereine vertreten sollen.

Nur wenige Tage nach dem zweiten Gespräch stellte sich heraus, dass ab der Saison 2018/2019 sogar die 3. Liga einen Montagsspieltag haben wird, was im Rahmen des Gesprächs zu keinem Zeitpunkt seitens der Verbände angebracht wurde, obwohl mit Thomas Schneider eine selbsternannte Person mit der Kernkompetenz Faninteressen vertreten war. Alleine hier hätte die Brisanz des Themas auffallen müssen. Stattdessen wurde mit einer Pilotphase für die einheitliche Behandlung von Fanutensilien ein neuer Papiertiger geschaffen, der bis heute keine Ergebnisse vorzuweisen hat. In puncto Sportsgerichtbarkeit goss der DFB seine bisher intransparenten Strafen in horrenden Höhen lediglich in Formen und manifestierte sein willkürliches Ersatzstrafrecht in einem Strafenkatalog. Auch hier kann weder von einer Verbesserung im Sinne von Vereinen und Fans keine Rede sein. Von Transparenz fehlt weiterhin jede Spur, was auch die bis heute mangelnde Aufklärung der Causa Beckenbauer in Zusammenhang mit den Sommermärchen-Millionen oder im Falle des Funktionärs Curtius sehr eindrucksvoll widerspiegelt. Die vermeintliche Neurregelung der Regionalligen wurde in einem Hauruckmanöver zu einem Glücksspiel umfunktioniert, anstatt eine klare Regelung zu finden. Wir können diese Liste Punkt für Punkt abarbeiten um letztendlich unter dem Strich festzuhalten: Dem DFB und der DFL sind sich weder dem Gegenwert dieser ausgestreckten Hand der Fanszenen Deutschlands, noch den Konsequenzen dieser mangelnden Wertschätzung der Basis in den Stadien bewusst. Stattdessen manifestierte sich viel mehr der Eindruck, dass der Fussballsport noch weiter seiner sozialen und kulturellen Wurzeln beraubt werden soll, um ihn auf dem Altar der Profitgier von den Verbänden auszunehmen.

Aus diesem Grund sehen wir keine andere Möglichkeit, als die Gespräche mit sofortiger Wirkung zu beenden und den Protest noch engagierter als zuvor in die Stadien zu tragen.

Wir sind weiterhin bis in die Haarspitzen motiviert, uns für die Grundwerte des Fussballs und gegen eine weitere Entfremdung des Fussballs durch Korruption, Gutsherrenmachenschaften und Kommerzialisierung einzutreten. Wir sehen es mehr denn je als unsere Verantwortung gegen den DFB und die DFL aufzustehen und wissen zehntausende Unterstützer in den Kurven des Landes hinter uns.

Ihr werdet auch in dieser Saison von uns hören!

Die Fanszenen Deutschlands im August 2018

 

Mottotour BFC Dynamo!

08.08.2018

Hallo zusammen,


für das Pokal-Auswärtsspiel beim BFC bringen wir eine Mottotour "Kölsche Kraade op Jöck" an den Start. Dazu haben wir eine kleine Überraschung für 8 Euro vorbereitet. Größen sind zwischen S und XXL vorhanden. Abholung ist entweder gegen Union vor der Süd durch Vorzeigen der Eintrittskarte oder am Pokalspieltag selber möglich. 

In dem Sinne, alle nach Berlin zum BFC!





50+1 muss bleiben!

22.03.2018

http://suedkurve.koeln/kritik-am-umgang-mit-investoren/


1.FC Köln - Bayer Runningkusen

21.03.2018

Das letzte Derby dieser Saison gegen die Pillen stand an. Am Vorabend des Spiels wurde ein Befreiungsschlag in der "Stadt" des Feindes unternommen, welcher auf ganzer Linie gelang. 8 Sekunden, 100 Meter... :) Mit zurecht sehr zufriedener Grundeinstellung starteten wir früh in den Derbytag um auf eine eventuelle Reaktion reagieren zu können, was jedoch nicht notwendig war. Im Stadion selber vertrieben wir uns mit ein paar Laufschuhen die Zeit, bevor dann in der 5. Minute des Spiels die nächste Aktion gegen die Inzestkinder Anstand und allerhand Material am Zaun präsentiert wurde. Passend zum bisherigen Derbyverlauf ging unsere Mannschaft auch kurz darauf in Führung, welche in der 69. Minute noch erhöht wurde. So gewann unsere Mannschaft das zweite Derby in der Rückrunde ungefährdet und manch einen Spieler übermannten gar die Emotionen nach dem Spiel. Wieso kann die Mannschaft nicht einfach mal solide solche Leistungen abliefern?! Aber selbst, wenn wir absteigen, diese beiden Derbysiege (auf und neben dem Platz) kann uns keiner mehr nehmen. Die Südkurve legte angesichts des Spielverlaufs nicht den besten Auftritt hin, da das restliche Stadion auch viel zu selten in die gemeinsamen Gesänge einstimmte, sodass nur der harte Kern in der Südkurve dauerhaft gesungen hat. Lediglich bei den Pöbeleien wurde eine angemessene Lautstärke erreicht, aber das kann in einem Derby nicht unser Anspruch sein. Während des Spiels wurden noch allerhand Spruchbänder präsentiert, die auf den gestrigen Abend anspielten oder die Mentalitätslosigkeit der Pillen darstellten.

Das Pack im Oberrang des Gästeblocks lieferte sogar für ihre Verhältnisse einen der schlechtesten Auftritte im Müngersdorfer Stadion ab, so konnte man kein einziges Mal den Gästeblock vernehmen. Ab und zu wurden ein paar Fackeln und Blinker gezündet, was zum einen Scheiße aussah und zum anderen aufgrund des Spielverlaufs und der puren Emotionslosigkeit im Gästeblock auch keinen Sinn ergab.

 

1 2 3 4 5 6 7 8 9